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Zeitgehöft /
Sternstunde |
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Best Nr.: |
EWR 0101 |
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Tonträger: |
CD |
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Komponist: |
Urs Peter
Schneider |
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Interpreten: |
Zeitgehöft:
Radermacher/Schneider Sternstunde:
Radermacher/Tüller/Gaugler/Klassen/Bühlmann/Schneider |
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ZEITGEHÖFT (1976), Konzept für zwei Klaviere, ist eine Trauermusik. Schneider
schreibt hier eine zweiundzwanzig-strophige Abfolge von zeitlich und räumlich
sorgsam abgetasteten Klängen, die in je beträchtlichen Nachklängen münden.
Das Werk wurde im Auftrag der Bernischen Musikhochschule in Form von Regeln
und Algorithmen definiert und gestattet zahlreiche mögliche Ausarbeitungen.
Es ist dem Musikschriftsteller Thomas Meyer gewidmet und wurde angeregt durch
die zweiundzwanzig Worte in dreiunddreissig Silben eines späten Gedichtes aus
dem Nachlass von Paul Celan ("An die Haltlosigkeiten / sich
schmiegen"). |
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STERNSTUNDE (1985-86), Oper in sechs Bildern appliziert
unmerkliche zyklische Veränderungen, simultan auf Singstimmen, Sprechstimmen,
Spielzeug und Schlagzeugbezogen, als einziges, einheitlich behandeltes
Material. Schneider hat sich, neben der Arbeit an reiner und strenger
Komposition vor allem im Umfeld der Kammermusik, seit jeher mit musikalischem
Theater, mit Sprache und Szenerie beschäftigt, bevor er im Auftrag der
Schweizerischen Radiogesellschaft seine erste und wahrscheinlich letzte Oper,
vorerst als Beitrag zur scheints vergessenen Gattung der Funkoper
realisierte. Thematisch ist
diese Oper, in einer Uminterpretation des vorliegenden Textes, ein Weltgespräch
zwischen den beiden Wesenheiten Ahriman und Luzifer und ihre beiden
Protagonisten sind nicht Menschen, sondern geistige Mächte. Nach der
reinmusikalischen Erstsendung eben als Funkoper erarbeiteten Norbert Klassen
und Janet Haufler, mit denen Schneider
fast seit seinen ersten theatralen Gehversuchen zusammenwirkt, eine szenisch
adaequate Fassung, ein mobiles Projekt Oper gewissermassen, das mit kargen
Mitteln vorgestellt werden kann. Es ist all den Wenigen gewidmet und
verwendet als Text einzig ein Szenenfragment aus dem Nachlass von Friedrich
Hebbel. |
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